Hanau – Breitscheidplatz

Diskrepanz in der Berichterstattung über die Opfer und Angehörigen

Lesezeit ca. 4 min / darüber nachdenken: jedem selbst überlassen

Nachdem ich in meinem vorigen Beitrag einen Vergleich zwischen Hanau und Afghanistan gemacht hatte, möchte ich hier noch eine Sache beschreiben die mir aufgefallen ist.

Einen Tag nach den Anschlägen von Hanau habe ich RTL aktuell gesehen. Dort wurden Bilder von Opfern gezeigt und auch deren Namen genannt. Als dann auch noch ein junger Mann, der in der Schulter angeschossen wurde, im Krankenhaus ein Interview gab, fiel mir die Diskrepanz zu der Berichterstattung zu den Opfern vom Berliner Weihnachtsmarkt auf.

Damals hat der damalige Bundespräsident die Verletzten im Krankenhaus besucht und ich hatte mich schon immer gewundert, warum es keine Bilder mit ihm an den Krankenbetten gab, sondern er nur vor dem Krankenhaus in die Mikrophone sprach. Wenn ich mich recht erinnere, wurde das mit der Privatsphäre der Opfer und Verletzten begründet. Und nun im Falle der Opfer und Verletzten in Hanau ist alles anders.

(Wenn man sich die Ergebnisse der Untersuchungen zum Breitscheidplatz seit Dezember 2016 anschaut (z.b. bei Telepolis als Suchbegriff “Amri” eingeben oder auf Tagesschau.de “Amri Verfassungsschutz“) sieht man das es mehr offenen Fragen zu dem Anschlag gibt, als das irgend etwas geklärt ist und das die offizielle Erzählung eigentlich nicht haltbar ist).

Aber zurück zu den Opfern. Elias Davidson hat sich in seinem Buch “Der Gelbe Bus” in einem Kapitel mit jedem einzelnen Todesopfer beschäftigt. Er hat versucht Kontakt mit Angehörigen und Arbeitgebern aufzunehmen um etwas über die Hintergründe zu erfahren. Dabei ist er aber nur auf eine Mauer des Schweigens gestoßen. Er zeigt bei jedem einzelnen Fall, dass es kaum bis keine Beweise gibt, dass sich die Opfer auf dem Weihnachtsmarkt aufgehalten haben.

Und jetzt in Hanau werden die Opfer mit (unverpixelten) Bildern und Namen im Fernsehen gezeigt. Auch bei den ersten Begräbnissen verstecken sich die Angehörigen der Opfer nicht, sie lassen die Öffentlichkeit an Ihrer Trauer teilhaben. Sie sind sogar froh, dass die Öffentlichkeit Anteil nimmt.

Wenn man bei “google Bilder” einmal die Suche “Opfer Hanau” und einmal “Opfer Breitscheidplatz” eingibt, ist auch dort ein sehr großer Unterschied in den Bildern zu sehen. Sich das einfach einmal anschauen.

Warum gibt es diese Diskrepanz mit den Opfern und Angehörigen in diesen beiden Fällen? Ich möchte da jetzt nicht spekulieren, sondern jeden ermutigen, sich mit dem Thema des Anschlages auf den Breitscheidplatz näher zu beschäftigen (und überhaupt bei allen Terroranschlägen genau hinzusehen). Denn wir alle sind mit den Konsequenzen wie eine immer umfangreichere Überwachung, schärfere Polizeigesetze und Einschränkungen unserer Freiheit davon betroffen. Deshalb:

Nutze-Deinen-Kopf / Laß nicht Andere für Dich denken

2 Gedanken zu „Hanau – Breitscheidplatz“

  1. Hallo Norbert,
    es gab bekanntermaßen keinen Anschlag auf dem Breitscheidplatz, nur einen Angriff auf die Gehirne der Menschen (wie so oft, oder fast immer). Eine Inszenierung wie Bacalan, nur nicht so professionell. Gut dort waren auch 500 bezahlte Statisten am Wirken unter den Deckmantel einer Zivilschutzübung. In Berlin ging es halt etwas schlichter zu. Habe da alle verfügbaren Videos gesehen, alle gelöscht jetzt. Ein einziger Fake. Ergenis aber war damals verstärkte Maßnahmen gegen die Bürger, äh falsch, gegen den Terrorismus (verdacht) oder zumindest die Möglichkeit von Terror oder sowas in der Art. Angst und gegenseitiges Ausspielen und Hass gegen wem auch immer waren die (gewünschten) Folgen.

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    • Wenn ich mir die Bilder vom Breitscheidplatz ansehe, dort wo der LKW aufgefahren sein soll und die Stelle habe ich mir auch bei meinem letzten Berlinbesuch vor Ort einmal angeschaut, und mir dann LKW hier bei uns
      in der Stadt um die Kurven fahren sehe, frage ich mich wie das dort geklappt haben soll. Und dann auch noch in der Geschwindigkeit.
      Ich denke wenn man das einmal auf einem Gelände nachstellen würde käme dabei raus, dass es so wie es beschrieben wird nicht gewesen sein kann.

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