Impfstoffsicherheit – Sind Impfstoffe sicher?

Man hört und liest immer wieder dass Impfstoffe sicher sind. Das Problem für mich ist, das “sicher” nicht zu 100% klar definiert ist und das jeder etwas anders darunter versteht. Und das man deshalb Impfstoffsicherheit nur unzulänglich definieren kann.

Lesezeit: ca. 5 min / darüber nachdenken: jedem selbst überlassen

Sicher

Laut Duden:

ungefährdet, gefahrlos, von keiner Gefahr bedroht; geschützt; Sicherheit bietend

Gefahr

Laut Duden:

Möglichkeit, dass jemandem etwas zustößt, dass ein Schaden eintritt; drohendes Unheil

Zusammengefasst

Eine Sache ist sicher, wenn dabei keine Möglichkeit besteht das jemanden etwas zustößt bzw. das kein Schaden eintritt.

Was heißt das für die Sicherheit von Impfstoffen?

Wie wir alle wissen, gibt es keine 100%ige Sicherheit und kann es auch nicht geben, somit auch keine 100%ige Impfstoffsicherheit. Wenn ich aus dem Haus gehe kann mir ein Blumenkübel auf den Kopf fallen oder ich kann umknicken. Also ist die Aussage das Impfstoffe sicher sind, so nicht richtig. Aus diesem Grund sollte sich, meiner Meinung nach, jeder der sich für eine Impfung entscheidet vorher gründlich informieren.

Beipackzettel

Ich habe mir einmal interessehalber einen Beipackzettel von einem 3-fach-Impfstoff (Masern, Mumps, Röteln) runtergeladen und diesen Wort für Wort gelesen. Und es waren viele Wörter dabei die ich nicht kannte und deshalb nachschlagen musste. Das ist zwar etwas mühsam, aber wenn man sich über Impfstoffsicherheit einen Meinung bilden möchte, ist das unerlässlich.

Dann brauchte ich noch die Information wie viele Kinder in Deutschland im Jahr geboren werden. Für das Jahr 2019 waren es 778.000 Kinder.

Und schließlich noch ein ganz kleines bisschen Prozentrechnen: 0,01% von 778.000 sind 78 Kinder; 0,1% sind 780 Kinder und 1% sind 7800 Kinder.

Nebenwirkungen I

Bei diesem Impfoff werden ca.20 Nebenwirkungen beschrieben; diese wurden bis zu 42 Tage nach der Impfung erfasst (warum nur bis zu 42 Tagen verstehe ich nicht. Ist das nach 58 Tagen, 115 Tagen oder fünf Jahren dann keine Nebenwirkung mehr?). Diese Nebenwirkungen reichen von Appetitlosigkeit und Schreien bis zur Mittelohrentzündung und anderem.

Wenn man das weiß kann man für sich selber entscheiden ob es sicher ist, wenn pro Jahr bis zu 78 Kinder Krankheit x, oder bis zu 780 Kinder Krankheit y durch eine Imfpung bekommen. Für den einen mag es sicher sein und für den anderen nicht. Aber das sollte jeder selber entscheiden.

Immer die Beipackzettel lesen!

Nebenwirkungen II

Dann gibt es die Rubrik wo Nebenwirkungen beschrieben werden, die nach der Markteinführung festgestellt wurden; in diesem Fall ca.15 verschiedene. Diese werden leider ohne Häufigkeitsangaben genannt, so dass man nicht abschätzen kann wie oft diese Nebenwirkungen auftreten.

Diese Nebenwirkungen reichen von Menengitis und Guillain-Barr ́e-Syndrom bis zu Arthritis. Die dort genannten Krankheiten musste ich größtenteil nachschlagen und die möchte ich eigentlich alle nicht haben.
Da hier wie gesagt keine Häufigkeitsangaben vorhanden sind fällt eine Einschätzung bezüglich der Sicherheit natürlich schwer.

Immer die Beipackzettel lesen!

Gegenanzeigen

Auf dem Beipackzettel finden sich auch mehrere Punkte worüber es sich meiner Meinung nach lohnt informiert zu sein und worüber man nachdenken sollte. Hier ein Beispiel:
Es wird davor gewarnt, dass der Impfstoff “nicht bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe und sonstigen Bestandteile verwendet werden soll”. Woher weiß man ob der Impfling keine Überempfindlichkeit hat? Die Imfpung gegen Masern, Mumps und Röteln ist größtenteils für Säuglinge und Kinder. Kann man da schon alle Überempfindlichkeiten kennen?

Immer die Beipackzettel lesen!

Ist Nicht-Impfen sicherer?

Wenn man sich so einen Überblick über die Impfstoffsicherheit gemacht hat und auch über mögliche Gefahren von Impfstoffen, muss man sich natürlich auch mit der Frage beschäftigen, wie sicher es ist wenn nicht geimpft wird? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit an der Erkrankung gegen die geimpft werden soll zu erkranken und welche Gefahren können aus dieser Erkrankung resultieren?
Aber da es hier erst einmal nur um die Impfstoffsicherheit gehen sollte, wird darüber später noch einmal ein Artikel erscheinen.

Schweinegrippeimpfstoff

Das dieser Impfstoff nicht besonders “sicher” war (egal wie man “sicher” nun definieren will) ist seit vielen Jahren bekannt. Die Fälle von Narkolepsie sind gut dokumentiert; aerzteblatt und  spiegel. Zitat aus dem Spiegelartikel: “Angesichts der Zahl der Geimpften bedeutete das: Bei Pandemrix wurden pro eine Millionen Geimpfte 75,8 schwere Nebenwirkungen gemeldet. Bei Arepanrix waren es 7,9 schwere Nebenwirkungen pro eine Millionen Geimpfte.”
Ich persönlich kann mir schwer vorstellen, dass das was da passiert ist nur ein Einzelfall ist und heutzutage nicht mehr passieren kann.

Allgemein

Die Erfahrung in allen Lebensbereichen lehrt uns das sobald etwas schnell gehen muss die Gefahr steigt das es zu Problemen kommen kann.

Man sollte auch nie außer Acht lassen das Impfen bedeutet, einen gesunden Menschen zu behandeln. Wenn ich Kopfschmerzen habe und daraufhin eine Tablette nehme dann wäge ich ab, ob die Kopfschmerzen so groß sind dass die eventuellen Nebenwirkungen einer Tablette geringer sind als der Nutzen.
Beim Impfen setze ich voraus, dass ich vielleicht in Zukunft eventuell an einer Krankheit erkranken kann. Und dann wird es noch schwieriger die Nebenwirkungen der Impfung ins Verhältnis zum Nutzen zu setzen.

Disclaimer

Hiermit möchte ich keine Empfehlung für oder gegen das Impfen abgeben. Mein Impfbuch war 55 Jahre lang gemäß allen offiziellen Impfempfehlungen geführt. Das aber auch vor dem Hintergrund das ich mich nie um das Thema Impfstoffsicherheit gekümmert habe. Man hat sich halt einfach impfen lassen, weil es empfohlen wurde. Ich kann nicht sagen, dass impfen mich geschädigt hat. Aber ich kann auch nicht ausschließen dass z.B. meine Allergien die ca. ab dem 40. Lebensjahr angefangen haben nicht damit zu tun haben. Vielleicht kommen diese aber auch durch Umweltgifte oder anderes.
Mit meiner heutigen Einstellung hätte ich wohl die ein oder andere Impfung nicht machen lassen. Ob es mir dann besser oder schlechter gegangen wäre ist nicht ermittelbar. Man kann es halt nicht ausprobieren; geimpft ist geimpft und nicht geimpft ist nicht geimpft. Mit allen Konsequenzen.
Aber wichtig ist, das man sich informiert und eigenverantwortlich entscheidet.

https://www.nutze-deinen-kopf.de/wirksamkeit-der-grippeimpfung/

https://www.nutze-deinen-kopf.de/fragen-zum-corona-impfstoff/

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