Professuren

Das es Professuren für Pflegewissenschaft gibt ist für mich normal und das es Professuren für Genderforschung gibt entspricht wohl dem Zeitgeist. Das erschreckende daran ist aber in welchen Verhältnis die Anzahl dieser beiden Professuren zueinander stehen.

Lesezeit: ca. 2 min / darüber nachdenken: jedem selbst überlassen

Bild von mohamed Hassan auf Pixabay

Es gibt in Deutschland 19 (neunzehn) Professuren in der Pflegewissenschaft. Dem stehen sage und schreibe 217 (zweihundertsiebzehn) Professuren in der Genderforschung gegenüber.

Jetzt hört und liest man aus Politikermunde seit Monaten Tag ein und Tag aus, das das Retten von Menschenleben über allem steht und das wir dem alles unterordnen müssen. Und dann diese Zahlen!

Wäre das Verhältnis umgekehrt würde ich sagen das das in Ordnung ist. Aber so kommt auf eine Professur in der Pflegewissenschaft 11,4 Professuren in der Genderforschung.

Was sagt das über unsere Gesellschaft aus? Welche Prioritäten setzen wir? Was ist uns wichtig?

Vor allem komme ich immer wieder zu dem Schluß dass, wenn Politiker über Menschenleben reden, es sich leider nur um Heuchelei handelt (siehe auch Warum sollte es jetzt anders sein? und Jedes Leben zählt und Die grosse Heuchelei!?).
In diesen Artikeln zähle ich viele Beispiele auf wo es meiner Meinung einfach wäre etwas zu tun um Menschenleben zu retten. Aber über Jahre und Jahrzehnte passiert so gut wie nichts. Dann lese ich solche Zahlen wo die Gendergewichtung weit vor der Pflegewissenschat rangiert und bin der Verzweiflung nahe.

Kann das noch alles wahr sein was sich hier bei uns abspielt?

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