Spanien – Portugal: ein Corona-Vergleich

Wenn man sich Spanien – Portugal auf der Karte anschaut sollte man meinen, das bei einem Corona-Vergleich beide Länder relativ gleich abschneiden müssen. Dem ist aber bei weitem nicht so.

Bild: google maps

Lesezeit: ca. 2 min / darüber nachdenken: jedem selbst überlassen

allgemeine Zahlen

  • Spanien: Einwohner ca. 47 Millionen / 90 Bürger pro km²
  • Portugal: Einwohner ca. 11 Millonen / 112 Bürger pro km²
  • die gemeinsame Grenze ist 1.214 km lang

Corona Zahlen (Quelle: https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/)

  • Spanien: 758.172 Infektionen (entspricht 16.131 / 1 Millionen Bürger)
  • Portugal: 74.717 Infektionen (entspricht 7.472 / 1 Millionen Bürger)
  • Spanien: Infektionsrate 1,62%
  • Portugal: Infektionsrate 0,73%
  • Spanien: Todesfälle 31.614
  • Portugal: Todesfälle 1.963
  • Spanien: Tote pro 1 Millionen Bürger 672
  • Portugal: Tote pro 1 Millionen Bürger 196

Fragwürdiges

Spanien und Portugal haben eine gemeinsame Grenze von 1.214 km. Die Bevölkerungsdichte ist in beiden Ländern ziemlich gleich, wobei die Menschen in Portugal etwas dichter zusammen leben.

Sars CoV-2 ist laut offiziellem Narrativ ein Virus welches extrem ansteckend und gefährlich ist.
Wenn ich mir nun die Karte von Spanien – Portugal und die genannten Zahlen anschaue, dann stellen sich mir zwei wichtige Fragen:

  1. wie kann die Infektionsrate in Spanien (16.131 / 1 Millionen Bürger) mehr als doppelt so hoch sein als die in Portugal (7.472 / 1 Millionen Bürger)?
  2. warum starben in Spanien 672 Menschen pro 1 Millionen Bürger und in Portugal aber nur 196 pro 1 Millionen Bürger?

In den Mainstreammedien hat man immer nur Horromeldungen aus Spanien vernommen, nie aus Porgual. Ist das nicht unlogisch?

Beide Länder liegen auf einer Halbinsel und sind nur durch eine gemeinsame Grenze (die keine Wand oder Mauer ist) getrennt. Spanien hatte die weit rigoroseren Maßnahmen um gegen Corona vorzugehen im Vergleich zu Portugal. Aber eigenartigerweise war das Coronageschehen in Spanien deutlich heftiger.

Wie können die Zahlen zwischen beiden Ländern so unterschiedlich sein? Das Virus sollte doch unter diesen geographischen Umständen in beiden Ländern gleich ansteckend und auch gefährlich sein.

Fazit

Um einen vernünftigen Umgang mit dieser und auch mit vielleicht späteren Pandemien zu gewährleisten, ist es meiner Meinung nach unerlässlich solche Fragen zu stellen und auch zu beantworten. Leider kann ich diese Fragen nur stellen aber nicht beantworten. Das wäre Aufgabe der staatlichen Institutionen und auch der öffentlich rechtlichen Medien.

Ich hoffe sehr das wenigstens die spanischen Behörden und Ärzte bei ihrem Portugisischen Nachbarn sich Informationen holen damit Spanien dann schnellstmöglich auf das deutlich niedrigere Niveau von Portugal kommt, oder natürlich noch deutlich darunter.

So ein Corona-Vergleich wie hier mit Spanien – Portugal läßt sich auch mit anderen Ländern machen; z.b. Holland und Belgien. Auch hier tun sich deutliche Unterschiede auf. Wenn man es unterlässt solche Vergleiche zu machen verpasst man die Chance zu lernen und sich für die Zukunft besser zu wappnen. Und das wäre den Menschen gegenüber grob fahrlässig.

Nutze Deinen Kopf / Laß nicht Andere für Dich denken

siehe auch:
https://www.nutze-deinen-kopf.de/jedes-leben-zaehlt/

11 Gedanken zu „Spanien – Portugal: ein Corona-Vergleich“

  1. Ja die therapeutisch bedingte Übersterblichkeit steht natürlich als Elefant im Raum. Ich erinnere mich daran, dass im Rahmen der Sitzungen des Corona Ausschusses dieses Thema mehrfach angesprochen wurde. Diese Hydroxychloroquin Studie inklusive einer toxischen Überdosis wurde ja in mehreren Ländern durchgeführt. Gemäß der dort getätigten Aussagen gab es neben England, Brasilien, Italien und Frankreich diese Hochdosis-Studien auch in Belgien. In diesen Ländern gab es diese Übersterblichkeit, die man bei Euromomo in Form einer für Atemwegserkrankungen ungewöhnlichen spitze Zacke erkennen kann. Man muss jetz die Korrelation zwischen dieser Übersterblichkeit und der Studie prüfen (gab es die Studie nur in Ländern mit dieser Übersterblichkeit etc.), um daraus vor Gericht einen Kausalitätsbeweis mit evtl. strafrechtlichen Folgen zu erzwingen.

    Antworten
    • Mittlerweile habe ich die Hoffnung fast aufgegeben das Verantwortliche vor Gericht gestellt werden und mit strafrechtlichen Folgen rechnen müssen. Wenn diese “Gefahr” für die Verantwortlichen real wäre, würden sie dann nicht anders handeln? Aber ich hoffe Sie haben Recht und es wird doch noch eines Tages so weit kommen.
      Leider findet der Corona Ausschuss so gut wie außerhalb der Öffentlichkeit statt. Auch daran erkennt man das an Aufklärung von Seiten der Entscheidungsträger nicht viel gelegen ist.

      Antworten
      • Da bist du nicht allein, ich selbst bin auch eher pessimistisch und gebe dir leider Recht. Der Ausschuss findet in der Tat außerhalb des Mainstreams statt. Die Medien haben ganz viel Schuld auf sich geladen und werden sich freiwillig nicht vom Weg der Propaganda abbringen lassen, den sie im Schulterschluss mit der Politik gehen. In den nächsten Monaten werden wir extreme Repressalien aushalten müssen und es gibt kaum etwas, dass ich mir nicht vorstellen kann. Wenn wir beide uns hoffentlich irren, können wir ja danach n Bier trinken gehen 😉

        Antworten
        • Wenn es ein “danach” für uns gibt können wir ein Bier, für mich Cola, trinken gehen. Obwohl ich befürchte das das “danach” noch verdammt lange auf sich warten lassen wird.

          Antworten
          • Davon gehe ich auch aus. Das ganze Konstrukt ist ja prädestiniert dafür, dass man es ewig hinziehen oder wiederholen kann.

            a) neues Virus (oder Mutation) vorstellen
            b) Panik machen
            c) PCR Test anwenden
            d) Medienpropaganda beibehalten

          • Und wenn man sich den Entwurf des Dritten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite ansieht, sollte auch dem letzten klar sein wohin die Reise geht.
            Gesetzestext

  2. Solche Unterschiede gibt es auch innerhalb Deutschlands. Doch hier gilt: je dichter die Bevölkerung, desto verbreiteter das Virus. Auf der iberischen Halbinsel scheint es merkwürdigerweise umgekehrt zu sein, und zwar in einem derartigen Ausmaß, dass sich die Fragen nach den Ursachen geradezu aufdrängt. Bei den Positivfällen mögen Unterschiede in der Erfassung zurückzuführen sein. Doch für die Todesfälle reicht das als Erklärung nicht.
    Ist es möglich, dass sich die Behandlung der Erkrankten unterscheiden?

    Antworten
    • Wie man so hört hat die Behandlung einen großen Einfluß auf die Sterberate. Aber leider wird dieses, wie so vieles anderes auch, wohl nicht ausreichend untersucht.

      Antworten
  3. Tja…gute Frage, eine Möglichkeit ist natürlich wie bei allen anderen Ländern auch der unterschiedliche Gebrauch von verschiedenen PCR Tests. Mit dem CT-Wert kann man die Zahl positiv Getesteter senken und steigern. Auch die Testanzahl und die getestete Bevölkerungsgruppe können den Unterschied machen. Es ist alles eine große Blackbox und daher müsste es viel mehr Tranzparenz geben.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar