Unfassbar

Politiker die die negativen Auswirkungen ihrer Politik in der eigenen Familie, bei ihren eigenen Kindern sehen, machen mit dieser Politik so weiter als sei nichts geschehen. Einfach unfassbar.

Lesezeit: ca 2 min / darüber nachdenken: jedem selbst überlassen

Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

„ich hatte ein Kind, dem es nach fünf Monaten Lockdown extrem schlecht ging“

Dieses Zitat stammt von der Berliner Grünen-Politikerin und Fraktiionschefin Antje Kapek (hier).

 

„Sie spreche davon, dass sie als vierfache Mutter in der Corona-Krise gesehen habe, dass ihre Kinder – alle noch klein – „nicht gut durch die Pandemie“ gekommen seien.“

Und dieses Zitat stammt von Anne Spiegel von den Grünen, die zu dem Zeitpunnkt Umweltministerin, Ministerin für Familie, Frauen und Jugend und auch stellvertretende Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz war (hier).

 

Wir haben hier also zwei hochrangige Politikerinnen die an ihren eigenen Kindern feststellen, dass die von ihnen mitgetragene Politik, schwere Schäden hinterlässt. Und trotzdem machen sie diese Politik weiter! Mir fehlen die Worte.

Bereits am 22.04.2020 veröffentlichte die Welt eine Studie über massive Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern. Hätten diese beiden Politikerinnen nicht mit gesundem Menschenverstand, Warnungen von Kinderpsychologen und ihren eigenen Beobachtungen Alarm schlagen müssen?
Wenn in ihren eigenen Familien schon die negativen Auswirkungen der Politik so deutlich zu Tage treten, wie ist es dann erst bei Familien die nicht so priviligiert vom Einkommen und wahrscheinlich auch von der Wohnsituation sind?

Ich finde das unfassbar. Das ist so als wenn ich mir mit einem Hammer auf dem Finger haue und mir vor Schmerzen schwarz vor Augen wird, ich aber einfach weiter drauf haue.

Lösungsvorschläge

Wie ich schon in meinem vorigem Artikel zeigte, sind unsere Politiker anscheinend nur darauf bedacht politische Karriere zu machen. Wie sagt man doch: „Kreissaal – Hörsaal – Plenarsaal“ (wobei der Hörsaal häufig zu keinem Abschluß führt).

Vielleicht sollten wir mal darüber diskutieren welche Voraussetzungen man mitbringen muss, um sich in ein Parlament wählen zu lassen:

  • z.b. Mindestalter von 30 Jahren
  • z.b. abgeschlossene Ausbildung und mindestens drei Jahre Berufserfahrung (diese Gruppe sollte mit 60% im Parlament vertreten sein)
  • z.b. abgeschlossenes Studium und mindestens drei Jahre Berufserfahrung (diese Gruppe sollte mit 40% im Parlament vertreten sein)
  • z.b. maximale Parlamentszugehörigkeit von acht bzw. zehn Jahren
  • z.b. vielleicht sollten auch ein paar Parlamentarier über einen Losentscheid (an dem die ganze Bevölkerung teilnimmt) ins Parlament kommen, damit der Durchschnitt der Bevölkerung besser repräsentiert wird

Es gibt bestimmt viele Möglichkeiten Parlamente zu besetzen. Aber so wie es bei uns über die Parteinlandschaft geschieht, scheint mir eine der schlechteren Möglichkeiten zu sein.

Wenn ich richtig informiert bin hatten sich Annegret Kramp-Karrenbauer und Peter Altmaier zur letzten Bundestagswahl gestellt und aufgrund der Landesliste wären sie auch in den Bundestags eingezogen. Beide „verzichten“ aber auf ihren Platz und so kommen dann die Nachrücker an die Reihe. Da wird also noch mit deren Namen Wahlkampf betrieben, aber andere Leute kommen dann zum Zug. Ist das demokratisch?

Wenn so wie in NRW der Ministerpräsident zurücktritt, warum kommt es dann nicht sofort zu Neuwahlen? Da wird dann intern ein Nachfolger ausgekungelt und der geht dann mit dem Amtsbonus in die nächste Wahl. Warum gibt man nicht dem Wähler nachdem Rücktritt sofort die Gelegeneheit einen neuen Ministerpräsidenten zu wählen?

Nutze Deinen Kopf / Lass nicht Andere für Dich denken

 

1 Gedanke zu „Unfassbar“

  1. Schuld sind natürlich wie immer die anderen, in diesem Falle die „unsolidarischen“, „egoistischen“ „Wissenschaftsleugner“:
    So geht grünes Verantwortungsbewußtsein!

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