unter Verdacht

Mir kommt es mittlerweile so vor, dass wir Bürger bei allem was wir tun unter Verdacht stehen. Sei es im Supermarkt oder bei der Bank. Immer mehr wird uns gezeigt, dass uns nicht zu trauen ist.

Lesezeit: ca 1 min / darüber nachdenken: jedem selbst überlassen

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

In meinem vorigen Beitrag habe ich gezeigt, dass Staatsführer offen einen Angriffskrieg zugeben können ohne das sie dafür Konsequenzen zu erwarten hätten. Der „einfache“ Bürger hingegen spürt aber schon bei opferlosen Verbrechen die ganze Macht des Staates.

Aber auch schon ohne Verbrechen steht der „einfache“ Bürger ständig unter Verdacht. Im Supermarkt an der Kasse muss man, wenn man eine Einkaufstasche im Einkaufwagen liegen hat, diese anheben damit die Kassieren kontrollieren kann ob wir nicht vielleicht doch ein Ladendieb sind.

Jemand der fleißig gespart hat muss, wenn die Summe von 10.000 Euro überschritten wird, bei der Einzahlung bei seiner Bank nachweisen wo er das Geld her hat. Kauft man Gold oder Silber ist das nur bis 2.000 Euro möglich anonym zu tun.

Die EU will nun ein Gesetz erlassen wo Messenger wie WhatsApp oder Threema die Inhalte direkt auf Illegales scannen müssen (Link). Und was heute legal ist kann schon morgen illegal sein.

Frage

Dem Bürger, also die Gemeinschaft aller, ist grundsätzlich zu misstrauen und somit muss er überwacht und kontrolliert werden. Trotzdem gelingt es bei Wahlen die Bürger rauszusuchen und zu wählen die ehrlich, moralisch einwandfrei, immun gegen Korruption, nur an das Wohl der anderen interessiert, … sind.

Ist das eingetlich nicht ein Ding der Unmöglichkeit?

 

Nutze Deinen Kopf / Laß nicht Andere für Dich denken

„Warum glauben wir etwas? Weil es alle anderen auch glauben? Weil unsere Familie und unser direktes Umfeld es glauben? Weil uns ein angesehener oder vertauenswürdiger Mitmensch geraten hat, es zu glauben? Haben die Massenmedien immer wieder so berichtet? Glauben wir es, weil die Idee schon lange existiert?“

Zitat vom Buchrücken „Die Impf-Illusison“ von Dr. Suzanne Humphries und Roman Bystrianyk

1 Gedanke zu „unter Verdacht“

  1. Die Tütenkontrolle ist mir bislang ist es mir noch nie passiert, und das obwohl ich nahezu immer eine Tüte oder Tasche dabeihabe. Und auch beim Einkauf mit Rucksackträgern wurden nie näher nachgefragt. Liegt aber sicher auch daran daß das dortige Personal durchaus einigermaßen einschätzen kann ob es sich um eher harmlose Tragehilfen bzw. mitgebrachten Alltagskram oder tatsächliche Diebesaktionen handelt – und die wirklich teuren Waren sind ohnein meist schon in irgendeiner Form gesichert oder beaufsichtigt.
    Dafür war es in Dänemark fast schon Standard als Bargeldnutzer das Personal in größten Widerwillen zu versetzen – bin dann am Ende fast nur noch zu Läden und Lokalen mit offensichtlichem Migrationshintergrund gegangen, die haben sich normal benommen.

    Aber die Frage warum die Politiker in ihrer Bevölkerung nur potentielle Kriminelle, Betrüger und kontrollbedürftige verantwortungslose Egoisten sehen lässt sich leicht mit Empathie erklären: Man geht nunmal standardmäßig davon aus daß sich andere so verhalten wie man selber denkt.

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