Warum gibt es überhaupt noch Tiere

Oder auch anders gefragt: warum wollen Viren und Bakterien nur die Menschen ausrotten? Warum gibt es überhaupt noch Tiere, wenn Viren und Bakterien überall lauern und alle Lebewesen vernichten wollen?

Bild von joakant auf Pixabay

Lesezeit: ca. 4 min / darüber nachdenken: jedem selbst überlassen

Ist es nicht eigenartig von der Natur, dass sie erst seit ca. 150 Jahren (mit der Entdeckung von Viren und Bakterien) versucht, der Menschheit zu Schaden bzw. ganz zu vernichten?

menschliche Anpassungsfähigkeit

Die Menschheit gibt es seit mehreren hunderttausend Jahren. Immer musste sich der menschliche Organismus an neue und veränderte Gegebenheiten anpassen. Und das hat wohl bisher immer ganz gut geklappt, denn sonst gäbe es uns ja nicht mehr.

In Sibirien leben Menschen bei -50°C und in Afrika bei +50°. Das ist eine Temperaturdifferenz von 100°C. Warum klappt das? Weil der menschliche Organismus sich anpassen kann. Und die Bakterien und Viren die es in Sibirien gibt werden sich bestimmt von denen in Afrika unterscheiden.

Gefahren abwehren

Und der menschliche Organismus kann sich nicht nur perfekt anpassen, er kann auch Gefahren abwehren.
Man sagt das der Pest in Europa ⅓ der Bevölkerung zum Opfer gefallen ist. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass bei ⅔ der Bevölkerung es der menschliche Organismus geschafft hat sich auf die Gefahr einzustellen und die Gefahr abgewehrt hat.

Tierwelt

Schaut man sich die Tierwelt z.b. in Dokus von der Unterwasserwelt an sieht man, wie alles in Harmonie lebt und aufeinander abgestimmt ist. Das gleiche gilt für die Tierwelt in der Savanne und auch für den Regenwald.
Wie konnten sich all diese Tiere den Attacken der Bakterien und Viren widersetzen? Wäre es für die Bakterien und Viren nicht ein leichtes diese Tiere zu befallen und somit zu töten? Oder wollen die Bakterien und Viren ihre Wirte gar nicht töten, denn damit würden sie ja ihre Lebensgrundlage töten und somit ihr auch fortbestehen.

Der Mensch

Der Mensch hat das schräge Weltbild einer Umwelt kreiert. In der philosophischen Antrophologie sagt man dass der Mensch als geistiges Wesen Umweltfrei ist.
Ich glaube wenn wir so denken, wenn wir uns als Mittelpunkt unserer Welt sehen und nicht als Teil dieser Welt, handeln wir auch danach:
Umweltgifte z.b. schädigen ja nur die Umwelt aber uns selber nicht. Wenn wir uns aber als unablösbaren Teil der Welt sehen würden, wenn es für uns als keine Umwelt sondern nur eine Welt gäbe, dann wäre die Liste der Umweltgefährlicher Stoffe bei Wikipedia bestimmt nicht 2.131 Stoffe lang.

Und wenn der Mensch sich als Teil der Welt sehen würde, würde er auch sehen, dass es keine Pflanzenschutzmittel gibt. Denn wenn ein Gift die Pflanzen schützt, tötet es die Tiere vor denen geschützt werden soll. Durch diesen Neusprech soll nur ein positives Bild von etwas schrecklichem bzw. tötlichem abgelenkt werden.
Würden wir wirklich pro Jahr nur in Deutschland etwa neun Kilogramm pro Hektar Gift in der Landwirtschaft einsetzen, wenn wir uns als Teil der Welt sehen würden?

Fazit

Wir machen uns verrückt vor Bakterien und Viren mit denen wir aber schon seit Jahrtausenden zusammen leben und mit denen wir auch weiter zusammen leben müssen. So wie die Tierwelt sich dieser Gefahr anpasst und damit klar kommt und so wie es die Menschheit bisher auch geschafft hat.
Die Gefahr von Giften die wir tagtäglich in nicht vorstellbarer Menge in unseren Lebensraum einbringen ist meiner Meinung nach gefährlicher für uns und alles andere Leben als die Bakterien und Viren. Das heißt nicht das wir sorglos gegenüber Bakterien und Viren sein sollen. Aber erst Recht nicht sollten wir nicht so sorglos gegenüber den Giften sein mit den wir uns und die Welt belasten, wie wir es zur Zeit sind.

Etwa 95 Millionen Menschen auf der Welt sind einer Studie zufolge unmittelbar von den sechs schlimmsten Umweltgiften bedroht.

Im Jahr 2012 seien geschätzte acht Millionen Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern an den Folgen des Kontakts mit verseuchter Luft, verunreinigtem Wasser oder kontaminierter Erde gestorben sagte David Hanrahan von Pure Earth. Die laut Report weltweit gefährlichsten Umweltgifte im Überblick:

ÄrzteZeitung

Nutze Deinen Kopf / Laß nicht Andere für Dich denken

3 Gedanken zu „Warum gibt es überhaupt noch Tiere“

  1. Naja, . . . “die Natur produziert nichts Krankes” . . .

    Also es gibt jede Menge Giftpflanzen und Tiere die mit ihren Giften töten.

    Aber die gesellschaft-vergiftenden Politiker und NGOs sind ein ungelöstes Problem.

    Antworten
    • Da gebe ich Dir Recht.
      Giftpflanzen und Tiere nutzen es zur Verteidigung bzw. um Nahrung zu erhalten und die gesellschaft-vergiftenden Politiker und NGOs nutzen es für Macht und Reichtum.

      Antworten
  2. Habe gerade erst diese Seite entdeckt.
    Ich kann all diesem “Geschriebenen” nur zustimmen!!!
    Aber was z.B. “Corona” und die staatlichen Maßnahmen anbelangen, kann ich nur sagen:
    Alles ist politisch so gewollt und hat eigentlich nicht viel mit Corona zu tun.
    Ich frage mich tagtäglich: Ja wo sind denn die vielen Toten?
    Also ich nehme es wie Sie es hier schreiben. Ich bin ein Teil dieser Natur und wenn ich nach den Naturgesetzen lebe, dann bin ich gesund.
    Die Natur produziert nichts Krankes.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar