wo sind die guten Nachrichten

Bei einem Streifzug durch die Nachrichtenwelt stößt man von einer Hiobsbotschaft auf die Nächste. Aber wo sind die guten Nachrichten? Die, die ganzen Hiobsbotschaften nicht nur für eine Sekunde überdecken, sondern für Tage oder gar Wochen?

Lesezeit: ca. 2 min / darüber nachdenken: jedem selbst überlassen

Bild von Antonios Ntoumas auf Pixabay

22.10.2020 (eine ganz kleine, unvollständige Auswahl der heutigen Nachrichten)

Ohne große Mühe ließe sich diese Liste wohl endlos fortsetzen. Wie lange halten die Menschen so ein Trommelfeuer was täglich auf sie einschlägt, aus? Was hat das für Auswirkungen auf unsere Gesellschaft? Wohin führen uns diese ganzen Nachrichten?

Als ich diesen blog am 01.11.2019 angefangen habe, war er als Zeitvertreib gedacht. Ich wollte mal sehen wie Aufwendig es ist eine Webseite zu erstellen und zu betreiben und ob es mir Spaß  macht meine Gedanken zu “Papier” zu bringen.

Dies ist mein 63. Artikel und mittlerweile ist es für mich zu einer Art Therapie geworden hier zu schreiben. Und wenn ich mir meine bisherigen 62 Artikel anschaue, so sind sie zwar nicht unbedingt alle negativ, aber das da ein richtig positiver dabei ist kann ich auch nicht behaupten.

Daran das meine Artikel nicht postiv sind merke ich, wie mein Nachrichtenkonsum auch mein Denken beeinflußt. Um nicht tiefer in den negativen Sumpf gezogen zu werden, werde ich deshalb wohl etwas an meinen Nachrichtenkonsum ändern müssen.

Und wenn ich in mein Bücherregal schaue und sehe was ich in den letzten zwölf Monaten gelesen habe, komme ich zu dem Schluß auch dort eine etwas andere Auswahl zu treffen. Kein Buch davon möchte ich missen und manche habe ich schon auf Wiedervorlage gelegt, da ich sie noch einmal lesen werde (z.b.: Rette sich wer kann von Sven Böttcher / Drogen, die Geschichte eines langen Krieges von Johann Hari / Verdummt noch mal von John Taylor Gatto).

Es wird dringend Zeit das dort auch mal wieder Romane und Geschichten ins Regal kommen die einem zum Lachen und Schmunzeln bringen. Als Gegengewicht zu den negativen Nachrichten.

Wo sind die guten Nachrichten? Ich weiß das es sie gibt. Ich muss sie wohl nur intensiver suchen.

Nutze Deinen Kopf / Laß nicht Andere für Dich denken

2 Gedanken zu „wo sind die guten Nachrichten“

  1. Hmm .. was bitte erwartet man in den sogenannten Nachrichten eigentlich zu finden?

    Nachrichten? Mich interessieren nur zwei Dinge. Wie ordne ich das Wetter ein und wie irre sind schon meine lieben Mitmenschen, für die Corona zu einer Weltreligion geworden ist.

    Habe ich das Universum mit erschaffen? Die Erde konstruiert, mitgestaltet? Habe ich an den Regeln, Gesetzen mitgearbeitet? Nein, eben nicht, ich bin nur für begrenzte Zeit zu Besuch auf der Erde, mehr nicht. Was gehen mich die Probleme einer Welt an, die nie meine war? Gesetze machen nur Sinn, wenn sie nach zwei Seiten funktionieren. Ich soll mich an Gesetze halten, aber brauche ich Hilfe, werde ich im Regen stehen gelassen?!

    Es heißt ohne Top Computer kommt keine Freude mehr auf. Mein Big Computer ist an Altersschwäche verstorben. Aus Resten habe ich mir einen Alten zusammen gebastelt. Mit einer AMD 400 MHz CPU, Win98, 300 MB Ram, 2 MB Pci Sonstwas Grafikkarte, bin ich zum Msdos Zeitalter zurück. Es dauerte zwar einige Zeit alles zum Laufen zu bringen, aber ich vermisse das Moderne überhaupt nicht. In meinem Lieblingsspiel konstruiere ich eigene Levels. Patche um lustige Funktionen zu erzeugen. Ich muß den Tag nicht mehr am Computer und in einem fragwürdigen Spionage Netz verbringen.

    Ich lebe nach meinen Grundformeln. Ich kam Nackt und Arm auf diese Welt und genauso verlasse ich sie wieder. Für mich ist Fantasie wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Die heutige Welt entstand nicht durch Fakten, sondern aus der Fantasie heraus. Wie soll eine schöne, lebenswerte Zukunft entstehen, wenn sie nicht mal mehr in den Köpfen existiert?

    Jeder lebt in seiner zusammen gebastelten kleinen Welt, ein bedauerlicher Haufen Mist, sonst könnte er die Realität nicht ertragen. Man hat nur dieses eine Leben, soll man es sich leicht machen, oder schön artig so schwer und lästig wie nur möglich? Für wen?

    Weder noch lebe einfach dein Leben. Natürlich ohne andere zu stören, zu gefährden usw. Es gibt Dinge die doch jeden interessieren. Ausprobieren schadet nicht. Was tut einen selbst gut? Auch ein Nickerchen ist nie verkehrt. Stopft man sich spezielle Ohrstöpsel rein und geht spazieren, erlebt man die Welt auf eine völlig neue Art. Die Stille weckt andere Sinne und man sieht den “Alltag” ganz anders. Menschen die Artikulieren, ihre Münder bewegen, durch die Maske ist leider viel menschliches verloren gegangen. Alltägliche Dinge nur zu sehen nicht zu hören, ist interessant und schärft vergessene Sinne.

    Ich muß leider mit Ohrstöpsel leben, weil meine Nachbarn so reizend sind. Stille zu haben in der Stadt, ich komme vom Land, kein Gelabere mehr hören zu müssen, ist für mich wie Urlaub oder Wellness. Die Laut Kommunikation, wie Chatten ist eine ärmliche Form, der Verständigung. Nicht nur ein Bild ersetzte mal 1000 Worte, sondern wortlose Gesten, zeigten mal menschliche Wärme.

    Wie arm sind wir schon geworden um nicht mehr zu wissen, wie man lebt? Sich im Internet zu verstecken hilft nicht. Man kann Offline seinen geliebten Computer auch zum Bloggen nutzen, ohne dumme wie keine Antworten, Tagebuch schreiben und sogar eigene Geschichten schreiben. Man kann sein Leid, Frust dem Computer anvertrauen. Ähnlich dem schreibe deine Sorgen auf Papier, gehe an die See, Fluss, zerknülle es, zünde es an und wirft es hinein und weg ist es.

    Was ist am Ende mit dem sogenannten erfüllten Leben, das aber nie stattgefunden hat? Wer bist du? Wem juckt das? Was biste geworden, hast so großartiges aus dir gemacht, der große, reiche Obermotz oder allwissende Klugscheißer? Aha, das ist alles was du konntest? Als Mensch sollte man mehr drauf haben.

    Deine Selbstherrlichkeit endet mit dem Tod und bis dahin hast du was getan? Ich habe meinen Mitmenschen in Nöten, bei Sorgen zugehört, mit angepackt. Sie in den Arm genommen, um sie zu beruhigen, ein Gefühl der Sicherheit, Geborgenheit zu vermitteln, denn niemand ist allein, nur von armseligen Trotteln umgeben. Ein echter Mensch zu sein, ist eine Lebensaufgabe schon für sich. Wenn man für nichts Zeit hat, wo kommt die Zeit für dein sinn – wie nutzloses Leben her? Keine Zeit um ein Mensch zu sein? Wozu lebst du eigentlich?

    Ich habe mich das oft gefragt und meinem Weg gefunden. Ich habe weder Kopfschmerzen, noch Sodbrennen & Co. Die selten dämlichen “Nachrichten” und Klugscheißereien amüsieren mich nur noch. Ich bin arm, dennoch zufrieden und immer öfters sehr entspannt.

    Meine Lebenszeit ist begrenzt, durch Alter, Krankheit, Unfähigkeit des Systems nun bald zu Ende. Na und ich habe mein Leben gehabt. Was sollte außer Unfug noch kommen?

    Leben ist nicht was man daraus macht, sondern was man darunter versteht. Offensichtlich als angeblicher Mensch nicht viel. Heute ist man schon so intelligent, das kein Platz mehr für Verstand und Mensch sein mehr da ist. Toll … es ist nichts, war nichts, wurde nichts und verschwand in der Bedeutungslosigkeit. Der Unfall der Evolution .. der Mensch.

    Denkst du schon oder stirbst du nur noch vor dich hin? Corona? Wem interessiert das?

    Antworten
  2. Mach das…obwohl ich bezweifle, daß es sie irgendwo gibt.
    Find die Idee super ?…hab was ähnliches auf Telegram begonnen und nutze es auch viel für mich selbst ?

    Für Interessierte…

    @lookandsee2020info

    Wünsch Dir was ?

    Antworten

Schreibe einen Kommentar